“Regeln für den, der in den Bergen baut”

Noch produziert die Schneedecke im gleißenden Sonnenlicht zauberhafte Bilder in Steinberg. Temperaturen über 10 Grad sind wohlige Vorboten des Frühlings. Und dann geht es endlich los. Nach Ostern starten substantielle Sanierungsarbeiten. Im Wesentlichen geht es um den Wohntrakt im Haupthaus. Wir haben uns im Vorfeld viel Zeit genommmen, um im Spannungsfeld zwischen Erhaltung und Verbesserung das passende Maßnahmenpaket zu schnüren. Als Leitlinien galten uns  die “Regeln für den, der in den Bergen baut” von Adolf Loos. Bereits 1913 traf Loos damit allgemeingültige Aussagen für das alpine Bauen. Weiterlesen »

Gäste vielfältig wie die Bettwäsche ;-)

Dank airbnb konnten wir unlängst eine gar bunte Gruppe am Mesnerhof begrüßen. Bei bestem Winterwetter genossen nette Leut aus Bolivien, China, Deutschland, Österreich und Peru den Jahresausklang ausgerechnet im stillen Steinberg. Das war eine gute Gelgenheit, erstmalig unsere neuen, farbenfrohen  Bettbezüge, handgewoben von einer der letzten österreichischen Webereien, zum Einsatz zu bringen. Weiterlesen »

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Farben für Hüttenharmonie

Zum Wesen von Berg- und Hüttengemeinschaften zählt ein ausgeprägter Sinn für´s Teilen. Es stellt sich ohne Anstrengung eine eigenartige “Auf Tuchfühlungs-Kultur” ein, in der das Bedürfnis nach eng gesetzten Grenzziehungen bei Eigentums- und Intimitätsspähren in sympathischer Weise  auflockert. Aber es geht auch hier (wie überall) um das richtige Maß. Jede Gruppe am Mesnerhof mag für sich das Verständis über ein “Mein und Dein” entwickeln. Als kleine Unterstützung dafür haben wir nun ein einfaches Farbsystem erdacht – sozusagen Farben für die Hüttenharmonie.

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Jede Menge “Altes” – ein Tätigkeitsbericht!

Nun, ich sollte mein Blog wohl mit dem Attribut “für Altes” versehen. Immerhin liegt mein letzter Eintrag bereits mehrere Monate zurück. Dies, obwohl sich so Einiges rund um den Mesnerhof getan hat – spannende Gäste, umfangreiche Planungsarbeiten, Verbesserungen in Austattung und Technik, ein wenig Contententwicklung  und  natürlich immer wieder zauberhafte Bilder wie sie nur die Tiroler Bergwelt zeichnen kann. Aber der Reihe nach:

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Balkon saniert – und die Geschichte dahinter!

Die geneigte LeserIn weiß Bescheid. Eine Blogpause bedeutet meist besondere Aktivität am Mesnerhof. Tatsächlich haben wir den Sommer und die außergewöhnlich sonnigen Herbsttage zur Sanierung des Balkons genutzt. Ich höre Euch geradezu: Wieso denn ausgerechnet der Balkon, wo denn sonst so Vieles zu tun ist? Nun, dieser Entscheidung ist eine gar seltsame Geschichte vorangegangen, die ich Euch nicht vorenthalten will. 

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Video-Gespräch: Mesnerhof-C auf der Ideenalm

Wie hier schon mehrmals lobend erwähnt, fand im letzten Sommer ein Auftrieb der besonderern Art statt. Die Wiener Agentur Mehrblick lud (Quer-)DenkerInnen zur Ideenalm nach Alpbach. Seit Kurzem stehen nun die geführten Interviews – dem Ambiente enstprechend locker und g´scmackig zubereitet – im Netz. So auch das Gespräch zwischen Johannes Offenbacher und mir über den Mesnerhof. Weiterlesen »

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Credit Suisse > Zeppelin Universität > Mesnerhof

Was haben eine Schweizer Großbank, eine Privat-Uni, die Österreichische Presseagentur und ein Ventilwerk in Wien mit dem Mesnerhof gemeinsam? Sie alle beschäftigen sich mit der Frage,  welche Räume das “Neue” braucht. Weiterlesen »

Neu und Alt – Weiterbauen am Land

Wer sich daran macht, ein 400 Jahre altes Bauernensemble zu sanieren, hält naturgemäß Ausschau nach Vorbildern. Derer gibt es zu Hauf, schließlich bemisst sich  Sanierungsliteratur fürs Land in Tonnen. Allerdings, die erkleckliche Mehrheit beschränkt sich auf simple Vorher-Nachher-Bebilderungen meist prämierter Vorzeigebauten. Nur selten wird der Diskurs nach dem Sinn/Unsinn  im Kontext des Verlusts/Erhalts der bäuerlichen Kulturlandschaft geführt. Nicht so in dem jüngst erschienenen Band “Weiterbauen am Land“, den ich der geneigten Mesnerhof Community wärmstens ans Herz lege. Weiterlesen »

Empörung erzeugt Widerstand erzeugt Neues

“Empört Euch” ist in diesen biedermeierlichen Zeiten an sich schon ein ungewöhnlicher Aufruf. Kommt er von einem 93 Jährigen, ist die Irritation perfekt und lässt Millionen zu  Stéphane Hessels Streitschrift greifen. Weiterlesen »

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€ 60 Milliarden…und nichts Neues!

Eine eben veröffentlichte Studie beleuchtet die Wirkung europäischer FTI Initiativen auf  die österreichische Innovationslandschaft. Das reißt einen natürlich nicht gleich vom Hocker, und 300 Seiten sind auch nicht gerade knackig. Die eine oder andere Analyse scheint aber trotzdem eines näheren Blickes würdig. Weiterlesen »

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